Geschichte

Der Havaneser gehört zur Familie der Bichons. Die Vorfahren dieser Hunde stammen aus der westlichen Mittelmeergegend, von wo aus sie auf dem See- und Landweg in verschiedenste Bereiche der Welt gelangten. So wurden die Vorfahren des heutigen Havaneser vermutlich von Seefahrern nach Kuba gebracht und dort mit einheimischen Rassen gekreuzt. Aus den Verpaarungen entstand der reinweiße Blanquito de la Habana, welcher später mit Pudeln vermischt wurde, die mit europäischen Einwanderern ins Land kamen. Er wurde auch „Seidenhund von Kuba“ genannt. Somit verdankt der Havaneser seinen Namen zwar der kubanischen Hauptstadt, sein Ursprung ist jedoch in Europa angesiedelt. Der Havaneser wurde schnell zum beliebten Haustier der reichen Kolonialfamilien und bei gut situierten Kubanern. Nach der Kubanischen Revolution galt die Rasse jedoch zunehmend als Symbol des Kapitalismus und starb nach und nach auf Kuba aus. Vereinzelte Exemplare konnten jedoch gerettet werden, indem sie mit ihren Besitzern gemeinsam in die Vereinigten Staaten flüchteten. Von dort begann wieder eine gezielte
Reinzucht der hübschen Havaneser.

PFlege

Die Pflege der Haarpracht eines Havanesers kostet Zeit. Sie darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden, ist aber durchaus auch unkompliziert. Am Besten gelingt es, wenn man von Anfang an mit dem Welpen übt. Benützen sie den Kamm und die Bürste als Streichelobjekt. Weil es mit dem Welpenfell weder rupft noch zupft und am Schluss noch etwas Feines als Belohnung gibt, wird das Kämmen und Bürsten immer mehr zum Ritual für Welpe und Besitzer.

In der Uebergangszeit vom Junghunde Fell zum Teenifell kann es sehr schnell verfilzen. Dann ist es wichtig, das der Besitzer täglich daran bleibt und das Fell gut ausbürstet. Warum nicht während der Tagesschau den Hund bürsten? Bei konsequenter Durchführung braucht es auch nicht ewig lange, so verhindern sie aber das Verfilzen und Verknüppeln. Wen ihr Havi dann Erwachsen ist(ca. mit 12-15 Monaten), ist das Fell wesentlich pflegeleichter und es reicht 2-3 Mal die Woche. Dran bleiben ist aber immer noch sehr wichtig und man wird mit einem echten Havaneser Seidenfell belohnt. Ich verwende da immer den Vergleich mit uns Menschen. Wir bürsten und kämmen uns auch jeden Tag.

Wesen und CHarakter

Der Havaneser ist erstaunlich intelligent, lebhaft und verspielt und sehr auf seine Besitzer fixiert. Er wird sofort seine Liebe zu Ihnen zeigen (auch gegenüber Kindern) und von dem Moment an, an dem sie ihn nach Hause bringen, einen Teil des Familienlebens darstellen. Mit angemessenem Futter und ausreichender Bewegung wir ihr Hausgenosse die starken Knochen und Muskeln entwickeln die charakteristisch für ein hübsches gesundes Tier sind. Schliesslich wird ein Hund, der überbehütete ebenso, wie einer der vernachlässigt wird, entweder scheu oder aggressiv reagiert nun so eine der wichtigsten Eigenschaften des Havanesers verlieren: sein angenehmes Wesen. Der Havaneser ist ein Begleithund und wird oft zu verhätschelt. Lassen sie ihm die Möglichkeit ganz Hund zu sein und machen sie keine Püppchen aus ihm. Aber lassen sie ihn teilhaben an Geschehen, den er ist ein Gesellschafts- und Begleithund. Der Havaneser mit seiner fröhlichen Art ist geeignet als Familienhund wie auch für aktive ältere Menschen.

Der Havaneser ist unkompliziert, ist aber kein Zwingerhund und gehört ins Haus oder in die Wohnung. Trotz seiner geringer Körpergrösse geniesst er lange ausgibige Spaziergänge oder Wanderungen und eignet sich hervorragend für Agiliti oder Dogdancing.

Texte aus dem Buch; Zoila Portuondo Guerra: Havaneser. Ulmer Eugen Verlag, 2010

Mein Hund

Mit Cannelle, geboren am 22. Dezember 2014, bei uns eingezogen am 21. März 2015, fing alles an. 

und die Zeit mit Cannelle & Co

WUrfplanung

Gloria, eine Tochter von Cannelle ist trächtig und wird, wenn alles gut kommt Ende August den Welpenkorb füllen. 

Toti ist der Vater und wir sind sehr gespannt, was aus dem Bauch purzelt.


Am 24.8.2019 hat Gloria 4 gesunde und muntere Welpen zur Welt 

gebracht. 

Zuchtverband

Ich züchte mit Unterstützung und Kontrolle des SRZ (Schweizerische Rassehunde Zuchtverband). Er prüft mich und meine Tiere und steht mir auch mit Rat zur Seite.

mehr auf www.srz-schweiz.org

 

 

Ein grosses Dankeschön geht auch an Sandra Jenzer.

Sie züchtet Mittel und Grosspudel und ist mir mit ihrem grossen Wissen eine wichtige Stütze. Sie ist auch mit verantwortlich, dass ich der erste Wurf mit Cannelle gewagt habe. Ganz herzlichen Dank! 

Schaut doch mal auf ihrer Seite nach 

www.familien-hunde.com